Sexlexikon.

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B

Babysex

Sind Spiele bei denen sich die Sexualpartner in das Kindesalter zurückversetzen und sich die Frau als Mutter oder Mann als Vater vorstellen.Häufig werden Windeln getragen

Bagnio

Im engl. Sprachraum noch heute Bordell. Das Baden wurde im 12. Jh. aus Italien nach England eingeführt. Da man aber in dieser Zeit keine Badeanzüge kannte und die Badenden stets von Bademägden oder -knechten bedient wurden, verwandelten sich die Bäder bald in Bordelle.

Balak

Ein künstlicher Penis aus Holz und Wachs, der in Borneo von Frauen zur Selbstbefriedigung benutzt wird.

Balanitis

Eine der harmloseren Geschlechtskrankheiten. Sie entsteht durch Balanitis-Spirochäten und äußert sich beim Mann in einer Entzündung der Eichel sowie des inneren Vorhautblatts, bei der Frau in einer Entzündung der Labien (= Schamlippen). Früher nannte man sie "Eicheltripper"; sie hat aber nichts mit dem Tripper zu tun. Heilung durch Penicillin und andere Antibiotika

Bareback

ist ungeschützter Analverkehr.

Bart

Das Gesichtshaar des Menschen entwickelt sich zu Beginn der Pubertät bei Mädchen und Jungen unterschiedlich. Stellt bis zu diesem Stadium bei beiden Geschlechtern nur ein leichter Flaum die Gesichtsbehaarung dar, so beginnt jetzt eine unterschiedliche Entwicklung. Beim Jungen wird der Flaum im Bereich der Oberlippe, des Kinns und der Wangen gröber und fester - der Bartwuchs hat eingesetzt. Bei Mädchen bleibt üblicherweise nur der Flaum, jedoch kann sich bei dunkelhaarigen Mädchen manchmal ein leichter Oberlippenbart bilden. Dieser weibliche Barthaarwuchs, der häufig störend wirkt, kann heutzutage relativ problemlos durch Enthaarungs-Wachs oder andere Mittel entfernt werden.

Bartholin-Drüsen

Zwei Drüsen auf beiden Seiten des Scheideneinganges. Die Bartholin-Drüsen sorgen bei sexueller Erregung und während des Geschlechtsverkehrs für die Absonderung von kleinen Mengen Sekret. Es befeuchtet die Scheidenwände und sorgt so für eine erhöhte Gleitfähigkeit des männlichen Gliedes in der Vagina.

Bartholinische Drüsen

Von dem dänischen Anatomen Caspar Bartholin entdeckte und nach ihm benannte paarige, bis haselnuß große Drüsen zu beiden Seiten des Scheideneingangs ; sie sondern bei geschlechtlicher Erregung Schleim ab. Bei einer eitrigen Infektion der Drüsen spricht man von Bartholinitis.

Bartholonitis

Entzündung der Bartholinischen Drüsen. Die Ursache ist meist - Ghonorrhöe. Die akute Infektion sitzt zumeist ausschließlich in dem Ausführungsgang der Drüsen und führt dort zu einer Rötung der äußeren Öffnung der Drüsenganges, häufig aber wird auch der Drüsenkörper selbst gonorrhoisch infiziert.Es bildet sich eine Eiteransammlung, deren Abfluss bei der Enge des Drüsenganges nur unvollkommen erfolgt und daher leicht eine Schwellung der Drüse verursacht. Diese Schwellung ist deutlich fühlbar und wölbt die Drüse oft nach außen vor. In manchen Fällen kann, durch die beträchtliche Eiteransammlung, die Drüse sehr stark geschwollen sein und aufspringen - als großer fluktuierender Tumor. Diese Infektion ist sehr schmerzhaft und kann sehr lange andauern.

Basal-Temperatur

Die Körpertemperatur der Frau nach dem Erwachen und noch vor dem Aufstehen. Diese Temperatur kann gemessen und in eine Zyklus-Tabelle eingetragen werden. An der Kurve in dieser Tabelle erkennt man den Tag des Eisprunges und kann so feststellen, wann die Möglichkeit einer Schwangerschaft besteht. Diese Zyklus-Methode wird häufig noch als Verhütungs-Methode praktiziert, ist aber aufgrund ihrer Unregelmäßigkeiten nicht besonders empfehlenswert

Baubon

Ein künstlicher Penis aus Leder und Wachs, der im Altertum zur Selbstbefriedigung der Frau im lesbischen Sexualverkehr benützt wurde.

Bauchtanz

Als eine der ursprünglichsten Ausdrucksform des Menschen dürfte der Tanz so alt sein wie die Menschheit selbst. Erste Belege sind im nordafrikanischen Raum zu finden und sind etwa 7.000 Jahre alt. So blickt auch der Bauchtanz auf eine lange Tradition zurück. Es ist schwer zu sagen, wo und ab wann sich in der Entwicklungsgeschichte des Tanzes der Bauchtanz entwickelt hat. Es gibt jedoch Hinweise, die auf das Herkunftsland Ägypten schließen lassen. In Ägypten gibt es alte Wandmalerein, die ca. 1.550 - 1.050 vor Christi entstanden sind. Dargestellt sind Tempeltänzerinnen, die zum Gefallen ihrer Götter bzw. Pharaonen (bauch-)tanzten. Seine Wurzeln hat der Bauchtanz aber in Afrika. Religiös-rituelle Fruchtbarkeits- und Geburtstänze schwarzafrikanischer Völker wurden in das Alte Ägyptische Reich importiert. Später verloren diese Tänze immer mehr ihren religiösen Bezug und entwickelten sich zum Bauchtanz - von Frauen vorgeführt. Heutzutage wird der Bauchtanz, der oft in einer Art Show dargeboten wird, von vielen Männern als netter erotischer Antörner gesehen.

Basir

Kultische Transvestiten bei den Dajaken in Borneo. Sie wurden von frühester Kindheit an als Mädchen erzogen und dienten als rituelle Päderasten.

BDSM

Englische Abkürzung für "Bondage, Discipline, Domination, Submission,Sadomasochism" und beinhaltet also quasi alles, was in irgendeiner Form mitSM, Unterwerfung, Fesselspielchen und ähnlichem zu tun hat. Entstanden ist die Abkürzung daraus, daß viele Menschen erotische Fesselspiele oder Dominanzrollenspiele mögen, die Verbindung von Erotik und Schmerz jedoch ablehnen und daher nicht als "SMler" bezeichnet werden möchten.

Befriedigung

Der körperliche und geistige Zustand höchster Erfüllung und Zufriedenheit. In der Sexualität wird Befriedigung meistens durch das Erreichen des Orgasmus erlangt. Aber auch durch einen Erfolg beim Flirt oder ein ähnlich positives Ereignis kann ein innerer Zustand der Befriedigung erreicht werden.

Beischlaf

Die Einführung des männlichen Gliedes (Penis) in die weibliche Scheide(Vagina).

Berührungsfetischismus

So nennt man die Substituierung des Berührens für den sexuellen Akt. Der B. mag entweder mit seinen Händen oder mit anderen Körperteilen oder selbst mit den Genitalien Berührungen suchen, ist aber des eigentlichen Geschlechtsverkehrs unfähig.

Besamung

Der Mann kann ohne Kondom abspritzen. Es gibt verschiedene Arten von Besamungen. Gesichtsbesamung, Körperbesamung und Busenbesamung.

Beschneidung

Entfernung der Vorhaut. In vielen Gesellschaften werden Männer beschnitten, teils aus religiösen Gründen, teils weil man die Beschneidung als eine hygienische Maßnahme ansieht. Die Beschneidung hat keinen Einfluss auf das Sexualleben eines Mannes.

Besudelungstrieb

Eine Sexualpraktik mit sadistischem Einschlag ist der Besudelungstrieb. Der Trieb zur Beschmutzung von Gegenständen oder Körpern. Menschen mit diesen Neigungen finden ihre Lust-Erfüllung darin, zum Beispiel den Partner mit Kot, Urin, Sperma, Farbe, Tinte oder ähnlichen Mitteln zu beschmutzen.Man führt den Besudelungs-Trieb auf die "anale Phase" in der frühkindlichen Entwicklung zurück. In diesem Stadium empfindet das Kind ein freudiges Interesse daran, mit Fäkalien zu spielen. Unbewusst kann sich dieser Trieb bis ins Erwachsenenalter fortsetzen, wo er dann bis zur extremen Besudelung ausgelebt wird.

Bigamie

Es bedeutet das formell gültige Eingehen einer zweiten Ehe gegen das zivil- und strafrechtliche Ehehindernis einer bereits bestehenden Ehe. Bigamie ist ein Grund zur Ehescheidung für den Partner der ersten Ehe. Dieser kann auch auf Ehe-Nichtigkeit klagen.

Bilderschändung

Eine sublimierte, sadistisch überlagerte Form des Fetischismus. Die Bilderschänder behandeln ihre Liebesobjekte wie der Sadist den geliebten Menschen, indem er ihn zu zerstören sucht.

Bisexualität

Die Silbe bi stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "zweifach". Unter bisexuellen Menschen versteht man Personen, die sowohl homosexuelle als auch heterosexuelle Partnerschaften eingehen - manchmal sogar gleichzeitig - und Sex mit beiden Geschlechtern haben. Dabei kann das bisexuelle Interesse dauerhaft sein oder nur zeitweise zum Ausdruck kommen

Blasen

Beim Mann das Herbeiführen der Ejakulation mit Zunge und Lippen. Der Ausdruck Blasen ist leicht missverständlich, da hier eher gesaugt wird.

Blaues Haus

So nannten die Chinesen vor der Revolution in den Hafenstädten ein Bordell, das nicht auf einem Schiff oder Boot untergebracht war. Die Bootsbordelle nannte man Blumenboote.

Blind-Date

Ein Treffen zwischen Menschen, die sich noch nie vorher gesehen haben

Blinde Raae

Reizstäbchen, die in den Penis eingesetzt werden, um beim Koitus der Frau größere Lust zu bereiten. Verbreitet in Borneo, Celebes und dem malaiischen Archipel

Blitzer

Auch als Flitzer bezeichnet; Dabei handelt es sich meist um Männer, nur vereinzelt auch Frauen, die plötzlich nackt durch die Straßen oder über ein Fußballfeld rennen. Es geht nicht um die sexuelle Erregung, sondern die Leute wollen provozieren bzw. Aufmerksamkeit erregen.

Blowjob

siehe "blasen"

Blue balls

Englisch für "blaue Hoden" und umgangssprachlich für Berührung - und Bewegungsempfindlichkeit in den Hoden. Tritt dann beim Mann auf, wenn er stark und lange sexuell erregt war, aber nicht zum Orgasmus gekommen ist. Blut, das sich während der Erektion auch im Hodensack staut, lässt die Adern bläulich durch die Haut schimmern, daher der Begriff. Dieser Schmerz vergeht nach einigen Stunden wieder, unabhängig davon, ob es zu einem Samenerguss gekommen ist oder nicht.

Blümchensex

Eine eindeutige Definition für diesen Begriff gibt es nicht. Im Allgemeinen versteht man darunter soften, zärtlichen Kuschelsex, der beim Petting oder aber auch mit Geschlechtsverkehr enden kann.

Blutschande (Inzest)

Beischlaf zwischen engen Verwandten, z. B. Eltern-Kindern, wird mit Geld-Bruder-Schwester. In Deutschland wird der Inzest nach § 173 StGB mit Geld-oder Freiheitsstrafe geahndet. Inzest geht in aller Regel mit Kindesmissbrauch einher, wobei die Beziehung Vater-Tochter am häufigsten vorkommt(seltener Mutter-Sohn oder Bruder-Schwester). Das Inzest-Tabu gilt weltweit.

Bona Dea

Es ist die römische Schutzpatronin der lesbischen Liebe. Ihr Kult zog auch viele männliche Transvestiten an . Der Begriff kommt übrigens aus dem lateinischen Es ist die römische Schutzpatronin der lesbischen Liebe. Ihr Kult zog auch viele männliche Transvestiten an . Der Begriff kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie gute Göttin.

Bondage

( engl. ~Sklaverei, Knechtschaft) Dabei handelt es sich um eine sadomasochistische Praktik, bei der ein Partner gefesselt wird. Vorwiegend durch Seile oder Riemen. Das Fesselungsspiel wird aber von beiden Partnern als lustvoll erlebt, sowohl von dem Gefesselten, als auch demjenigen der fesselt. Aus Gründen der Sicherheit wird vor Beginn der Handlungen meist ein beenden der Stopp-Code vereinbart, bei dem der Fessler sofort mit seinen Aktionen aufhört.

Body Painting

In den Varietes sah man früher manchmal Artisten, die mit goldbronzierten Körpern Standbilder darstellten. Diese Leute lebten gefährlich, denn die Haut konnte unter der Bronze nicht atmen. Das waren die eigentlich Erfinder des Body-Paintings. Es fing damit an, dass manche sich zum Karneval eine Art Kostüm auf die Haut pinselten. Inzwischen ist die Körperbemalung zu einer Art Freizeitgestaltung oder zu einem Partygag geworden. Zumal es heute Farben gibt, die sich leicht wieder abwaschen lassen und die nicht gefährlich sind.

Bonjour-Tropfen

Ein oft am frühen morgen von jungen Männern abgesondertes Wasser klares Sekret, das aus den Cowperschen Drüsen stammt und die Harnröhrenschleimhaut auf den Samenerguss vorbereiten soll. Auslösend sollen dafür erotische Träume sein.

Bordell

Das Wort Bordell stammt aus dem niederländisch-französischen Sprachraum. Die"kleine Bretterhütte" lag oft vor den Toren einer Stadt. Andere Begriffe dafür sind: Puff, Modell-Wohnungen oder Hurenhaus

Breath Control

Engl. Atemkontrolle: Bei dieser Sexpraktik, die im SM-Bereich praktiziert wird, schränkt der dominante Partner dem Unterworfenen durch leichtes (!)Würgen die Luftzufuhr ein. (Für Unerfahrene ist diese Praktik nicht empfehlenswert!)

Brustwarze

Die Brustwarze ist ein sehr empfindlicher und auch leicht erregbarer Teil des Körpers. Sie enthält ein schraubenförmig angeordnetes Netz von Muskelfasern, das bis in den Warzenhof ausstrahlt. Bei Berührung kann es zur Erektion der Brustwarzen kommen. Es soll sogar Frauen geben, die allein durch die Stimulierung ihrer Brustwarzen zum Orgasmus kommen.

Bully

Im englischen Volksmund des 18. und 19. Jahrhunderts der Zuhälter. Der Bully war gleichzeitig Dieb und ermordete manchmal einen Freier, der allzu viel Geld mit sich herum trug. Die Skelette ermordeter Freier sind in vielen Londoner Bordellen dieses Zeitalters gefunden worden.

Busen

Für die Frau das wichtigste Attribut ihrer Weiblichkeit. Für die meisten Männer ist der Busen das Sexsymbol schlechthin. Der Anblick übt eine sexuelle Signalwirkung aus. Für manche Männer sind daher Frauen mit einem grossen, prallen Busen besonders begehrenswert.

Busen-Spiele

Busen-Sex, oft auch als " spanischer Verkehr" bezeichnet. Bei dieser Sex-Variante praktiziert die Frau den Verkehr ausschließlich mit dem Busen. Der Penis des Mannes wird zwischen den Brüsten bis zum Orgasmus massiert.Liebhaber von üppigen Busen bevorzugen diese Sexvariante manchmal zu ihrer Befriedigung.

Butch

Dieser Begriff aus der Lesbenszene bezeichnet eine Frau, die in einer lesbischen Beziehung den männlichen Part übernimmt. Schon rein äußerlich kann man die Butch meistens erkennen: Sie trägt männlich geprägte Kleidung.Ihr Gegenpart, die Frau, die die weibliche Rolle übernimmt, nennt man Femme.