Sexlexikon.

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Dark-Room

Der Reiz, es in einem dunklen Zimmer miteinander zu treiben, liegt darin,dass man die Sex-Partner nur schemenhaft wahrnehmen kann. Das regt die Phantasie an. Mit wem - schön oder hässlich - und mit wie vielen man es genau treibt, ist nachher nicht immer eindeutig feststellbar.Meist betreiben diese sexuelle Spielart homo- oder bisexuelle Männer in speziellen Porno-Kinos oder Saunen, aber auch heterosexuelle Pärchen gebensich in Dark-Rooms von Pärchenclubs anderen Menschen hin.

Dämonomanie

Die neurotische Besessenheit von der Idee, sich mit Geistern und Dämonen paaren zu können. Im mittelalterlichen Hexenwesen herrschte Dämonomanie in dem Glauben an die Paarung mit dem Teufel.

Deep Throat

Den Penis so tief wie möglich in den Mund nehmen.

Defloration

Die Entjungferung eines Mädchens. Beim ersten Geschlechtsverkehr wird das Jungfernhäutchen, auch Hymen genannt, durchstossen. Das Hymen ist eine Schleimhautfalte kurz hinter der Vaginalöffnung. Durch das Eindringen des Penis oder auch eines Fingers wird dieses extrem dünne Häutchen zerstört.Das Hymen wächst nicht wieder zu oder nach. Meistens kommt es bei der Zerstörung des Jungfernhäutchens zu einer geringen Blutung, doch es kann auch passieren, dass sich das Hymen dehnt und nicht reisst, wenn der Penis eindringt. Die Defloration geschieht meistens während der Pubertät. Viele junge Mädchenverbinden die Defloration mit einem schmerzhaften Erlebnis und fürchten sich davor. Doch meist ist diese Angst unbegründet, wenn der Partner beim ersten Geschlechtsverkehr sanft und zärtlich vorgeht, und nicht zu schnell eindringt. Deflorieren ist lateinisch und bedeutet "der Blüte berauben", wobei viele Menschen der Ansicht sind, dass Frauen erst nach der Defloration richtig erblühen.

Deformations-Fetischismus

Die Neigung zur Lustbefriedigung an entstellten oder veränderten Körpern.Der Deformations-Fetischist findet häufig nur Hässliches und Abstossendes anziehend. Er wählt sich mit Vorliebe Amputierte, Bucklige, Blinde oder schwer entstellte Menschen als Sexual-Partner aus. Deformations-Fetischisten mit eigenen körperlichen Gebrechen stellen diese manchmal auch exhibitionistisch zur Schau. Einige verstümmeln sich sogar auch selbst, um ihre Leidenschaft auszuleben. Der Deformations-Fetischismus hat seinen Ursprung in Sexualerlebnissen der Kindheit. Nahe, oft innige Kontakte zu einem deformierten Menschen haben für eine Prägung dieser sexuellen Neigung gesorgt. Weitere Ursachen für Deformations-Fetischismus sind manchmal Masochismus oder pädophile Elemente.

Dehnungsspiele

Erweiterung des Afters oder der Vagina mit bestimmten Geräten.

Demivierge

Halbe Jungfrau. Demi, halb und Vierge, Jungfrau. Frauen die schon Analverkehr hatten, aber noch keinen Vaginalverkehr. Sei es um jungfräulich in die Ehe zu gehen oder einfach weil sie gerne Analverkehr haben.

Dengeln

Eine ländliche Sitte in Süddeutschland. Zur Erhöhung der Geschlechtslust drückt die Frau die Hoden des Liebhabers mit den Händen. Hierbei können ernsthafte Hodenverletzungen entstehen.

Denudation

Bezeichnet das Entblössen der Eichel durch Zurückziehen der Vorhaut. Eine Volkssitte ist dies bei den Japanern, die das Verhüllen der Eichel als lächerlich und unschicklich betrachten. Sie halten die Vorhaut mit einer Schnur zurück, um ein Zurück gleiten der Vorhaut auf Dauer zu verhindern. Einen durch eine Vorhaut verhüllten Penis vergleichen die Japaner mit einem Hundeschwanz.

Detumeszenz

Das Abschwellen des männlichen Gliedes oder der Klitoris nach der Erregungsphase. Dadurch, dass das Blut aus dem Gewebe der Geschlechtsorgane abfließt, geht die Erektion zurück und die Genitalien erreichen wieder ihren normalen Umfang. Auch das Gefühl der Entspannung nach einem Höhepunkt ist Teil der Detumeszenz.

Deviation

Vom lat. Verb deviare = abweichen. Sexualpraktiken, die von der herrschen den gesellschaftlichen Norm abweichen. z.B. Sodomie, Nekrophilie.

Dianakomplex

Der Männlichkeitswunsch der Frau. Die römische Göttin Diana ist eine mutterrechtliche Konzeption und verkörperte den Typus Amazone, der wehrhaften Frau. Sie war Jungfrau, durfte nicht heiraten und widmete sich statt dessen der Jagd.

Diaphragma

Das Diaphragma ist ein mechanisches Verhütungsmittel, das aus einer weichen Gummimembran (Latex) besteht. Es handelt sich um eine kleine Kappe, die durch die Scheide vor den Gebärmutterhals geschoben wird und das Zusammentreffen von Eizelle und Samenzelle verhindert

Diletto

Ein künstlicher Penis aus Glas, der mit warmem Wasser angefüllt wurde und den Frauen der italienischen Renaissance zur Selbstbefriedigung diente.

Dildo

Künstlicher Penis, von Frauen oft zur Selbstbefriedigung benutzt. Wird in verschiedensten Formen, aus verschiedensten Materialien hergestellt.Elektrisch betriebene werden als Vibrator oder Massagestab bezeichnet.

Dilin

Ein künstlicher Penis aus Holz und Wachs, den Frauen der Atjeh in Sumatra zur Selbstbefriedigung benutzten.

Dirty-Talking

Sich gegenseitig mit erotischen, liebevollen oder versauten Worten zu mehr Lust zu verhelfen.

Dogging

Unter dem aus dem Englischen stammenden Begriff Dogging, versteht man den Fetisch, andere beim Sex im Auto zu beobachten. Dieses Spiel hat sich für viele Dogging-Fans bereits zu einer regelrechten Sportart entwickelt. Es gibt zahlreiche Autobahnparkplätze, die in der Szene dafür bekannt sind, dass sich dort häufig Paare einfinden, die sich ganz bewusst von anderen beim Sexspiel zusehen lassen. Dogging ist eng verbunden mit Exhibitionismus und Voyeurismus.

Doktor-Spiele

Bezeichnen erstens Rollenspiele von Erwachsenen und zweitens das Erkundendes Körpers von anderen in der frühen Kindheit.

Domina

Masochisten, also Männer, die beim Sex oder an dessen Stelle geschlagen, gepeinigt oder gedemütigt werden wollen, träumen von einer solchen Herrin, die selber sadistisch ist, also sexuelle Lust beim Demütigen eines Mannes empfindet.

Don Juan

Don Juan de Tenorio war Oberkellermeister des kastilischen Königs Peter des Grausamen (1350 bis 1368) und diente ihm als Zuhälter bei seinen Liebesabenteuern und sadistischen Orgien. Don Juan hasste die Frauen, er weidete sich an ihrer Eifersucht und Enttäuschung.

Donjuanismus

Unersättliche, ausschweifende und skrupellose Verführungssucht eines Schürzenjägers, der Frauen nicht wirklich zu lieben vermag. Der Begriff ist von der legendären Gestalt des Don Juan abgeleitet, der um 1350 sein sexuelles Unwesen trieb.

Dutsch wife

es heißt genau übersetzt holländische Ehefrau und ist eine etwa menschengroße Bettrolle, die man in den Tropen während der Nacht zwischen die Beine nimmt, angeblich um den Schweiß aufzusaugen, aber sicher auch – wie der Name sagt – zur Selbstbefriedigung des Mannes.

Drag Queens

Es gibt verschiedene Arten von Drag Queens: Homosexuelle, die sich als Frauen kleiden und männliche Prostituierte, die versuchen, für eine Frau gehalten zu werden. Am bekanntesten sind jedoch solche, die die Persönlichkeitsänderung als amüsant und unterhaltsam empfinden. Sie kleiden sich auffallend schrill und glamourös und besuchen Bars, Umzüge, Messen oder andere Veranstaltungen, auf denen sie auffallen können.

Dreiecksverhältnis

Vom Volksmund "flotter Dreier" genannt, ist das Dreiecksverhältnis eine Beziehung zwischen einem Mann und zwei Frauen oder zwei Männern und einer Frau. Es erfüllt ein tiefes Bedürfnis, weil die meisten Menschen Neigungen zu beiden Geschlechtern haben.

Dyspareunie

Diesen Zungenbrecher braucht man sich wirklich nicht zu merken. Seine Bedeutung hingegen ist gerade heutzutage immer größer geworden. Unter Dyspareunie versteht man das Nichtzusammenpassen von Mann und Frau in einer Partnerschaft, und zwar sowohl sexuell als auch emotional. Insbesondere für Frauen ist die emotionale Harmonie mit dem Partner oft Grundvoraussetzung für ihre Orgasmusfähigkeit und Lust.